Metalldetektor

Die technische Grundlage von modernen Metalldetektoren bzw. deren technisches Verständnis, so wie sie heute im Gebrauch sind, reichen bereits weit bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts zurück. Schon der Erfinder des Telefons, Graham Bell, konstruierte einen für damalige Verhältnisse einen erstaunlich leistungsfähigen Metalldetektor. Die entscheidenden technischen Weiterentwicklungen von Metalldetektoren begannen ab den 1930er Jahren, als entdeckt wurde, dass Radiowellen durch erzhaltiges Gestein gestört werden konnten. Und da sind wir auch schon beim ersten Pionier und erstem großen Namen Dr. Fischer (später Fischer Labs in Texas); der deutsche Auswanderer machte sich in den USA durch die Erfindung des sogenannten Induktion-Balance-Systems und die Entwicklung von Metalldetektoren einen Namen. Später gab es auch nochmals enorme Fortschritte. Da wären wir beim nächsten Pionier, nämlich Mr. Garrett.

Ein heute im Gebrauch befindlicher, moderner Metalldetektor besteht aus einer Elektronikeinheit, also einem Prozessor und einer stromdurchflossenen Suchspule, welche ein Magnetfeld aufbaut. Immer dann wenn dieses elektrisch aufgebaute Magnetfeld durch einen metallischen Gegenstand gestört, also unterbrochen wird, löst der Metalldetektor ein optisches oder/und akustisches Signal aus.

Ein moderner Metalldetektor zeigt alle Informationen per Display an, aber auch leistungsfähige Maschinen ohne Display sind nachwievor am Markt vertreten.

Wer sich seinen ersten Metalldetektor kaufen möchte, sollte darauf achten, ob zur Suchanzeige ein optisches, ein akustisches oder wahlweise auch beide Signale eingestellt werden können. Ich denke aber dieser Anspruch ist heute Standard, es sei denn man möchte mit Tesoros oder oder oder los. Es gibt, wie gesagt noch einige Marken die bewusst auf ein Display verzichten.

Die Qualität von Metalldetektoren ist heute schon sehr hoch.

Man kann heute viel für sein Geld erwarten. Kabellos, komplett per Funk gesteuerte Geräte wie den XP DEUS zum Beispiel , oder die erfolgreiche neue Fisher F-Serie (F11,F22,F44) sorgen für ein entspanntes und sicheres Sucherlebnis.

Hier sollte nicht am falschen Ende gespart werden, denn Geräte, die nicht über die entsprechenden Leistungsmerkmale verfügen, sind für die Metallsuche nicht so gut geeignet. Etwas tiefer liegende Metallgegenstände können so gegebenenfalls nicht aufgespürt werden. Fachhändler sollten sie beim Kauf ihres ersten Metalldetektor beraten.

Hat ein Metalldetektor ein Objekt geortet, dann werden zusätzlich die vom Prozessor berechneten Daten übersichtlich auf einem Display angezeigt.

Ungewollte Metalle werden, falls gewünscht, durch Filterfunktion nicht angezeigt, dies nennt man Disk.Mode oder auch Diskriminator.

Durch diese grafische Darstellung erhält der Metallsucher mit nur einem Blick alle relevanten Informationen über ein Fundstück. Heute gebräuchliche Metalldetektoren arbeiten zumeist nach dem sogenannten Very-Low- Frequency- Transmitting- Receiving- Prinzip in einem Frequenzbereich von etwa 4 bis 30 kHz. Der Metalldetektor sendet dabei ein permanentes Magnetfeld(Wirbelfeld um die Spule) in den Boden. Sobald ein metallischer Gegenstand dieses Magnetfeld stört, werden vom Prozessor die entsprechenden Daten berechnet und es erfolgt ein akustisches und/oder optisches Signal. Durch moderne Prozessoren können zudem ungewollte Metalle wie beispielsweise Eisen herausgefiltert (Disk.)werden. Entsprechend den Vorgaben des Sondengängers können für ungewollte Metalle Signale entweder ganz ausgeblendet oder durch spezielle Hinweissignale in Form von dunklen oder leiseren Tönen angezeigt werden. Wer einen Metalldetektor kaufen möchte, sollte also auch auf dieses Ausstattungsmerkmal achten, weil dadurch die Suche nach den gewünschten Metallen nochmals sehr erleichtert werden kann.

Grundlegend ist es egal für welche Marke man such entscheidet, Hauptsache das Gerät macht seinen Job richtig und gut, dazu ist anfangs eine gute Beratung nicht verkehrt.