Ring verloren – SOS RIngfinder

Hilfe ! Ich haben meinen RIng verloren! So, oder so ähnlich geht es bei den Aktivsuchern von Matthias Kray los.

Matthias, ein sehr bekannter Schatzsucher und Liebling der Medien ist der Kopf der aktivsucher.de, die man unter anderem auch über sos-ringfinder.de findet.

Auf unserem Forum gutfund.de gibt es schon einige Stories, auch eine erfolgreiche Suche eines Ohrings konnte vermittelt werden.

http://aktivsucher.de

Hier nun die NEUSTE Erfolgsstorie der SOS RIngsucher:

29.Juli 2017

Erfolgreiche Eheringsuche in Ulmen, Aktivsucher alias SOS-Ringfinder-Mitglied Sascha D. Hatte Glück!!!
Toll gemacht Sascha vielen Dank für Deinen erfolgreichen Einsatz   

Hier folgt sein Bericht:
Hilferuf aus Ulmen, Frau Z. hat bei Acker-arbeiten auf einer Wiese ihren Ehering verloren. Nach eigener langer Suche kein Erfolg gehabt.Aktivsucher wurde angerufen und schnell war ein Helfer gefunden. Ich machte mich einen Tag später auf dem weg um den Eheleuten zu helfen. Wir haben uns getroffen und sind auch sofort los gefahren zum Verlust Punkt.
Nach kurzer Absprache wo der Ring verloren wurde legte ich auch sofort los. Ca. Eine halbe Stunde später hatte ich Erfolg und der Ring war gefunden. Freude pur beim Ehepaar. Und für mich ein super Erlebnis meinen Teil beitragen zu dürfen. Lg Sascha

Das Feedback von Frau Z. ….
Super, habe meinen Ehering wieder.
Möchte mich auch auf diesem Weg bedanken.
Vorgestern Abend ne Mail zur Kontaktaufnahme, gestern telefoniert und heute morgen erfolgreich gesucht.
Danke. Toll, dass es euch gibt.

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….Und wieder ein Top Erfolg von unserem jüngsten Mitglied Janik aus Baden-Württemberg
Hier seine Story….

Mein erster Wasserauftrag
Am vergangenen Samstag den 27.08.2016 ereilte mich schon zu später Stunde – man hatte sich schon zu Bett gelegt – ein Anruf. Es kann kein anderer sein als der Matze. Noch hellwach meinte er, dass er einen Auftrag für mich hätte. Ich brauchte erst einige Minuten, um ganz zu mir zu kommen. Immer noch etwas schlaftrunken meinte ich zu ihm, ob man nicht morgenfrüh darüber sprechen könne. (Dies ist ja normalerweise so gar nicht meine Art, da ich meist die Dinge, vor allem Aufträge, so bald wie möglich abschließen möchte)
Matze meinte natürlich, dass man auch hier keine Zeit verschwenden dürfte. Ich verstand ihn. Nach dem Telefonat sprach ich mit meinem Vater, der gleichzeitig auch noch mein Fahrer ist, bis ich 18 werde. Ich schlug ihm vor direkt anzurufen und es für morgen zu klären. Er fand die Idee weniger gut und meinte, dass an einem Sonntag, gerade zu solchem Wetter, die Hölle los sein wird an einem Badesee. Er hatte eigentlich auch schon etwas Anderes geplant, weshalb er zu mir sagte die Sache auf morgen zu vertagen und zu einer anständigen Zeit die Auftraggeber zu informieren. Getrieben von Müdigkeit und väterlichen Gehorsam ließ ich mich wieder ins Bett fallen.
Am nächsten Morgen rief ich die Auftraggeber an. Im Gespräch konnte ich folgende Verlustsituation herausfinden: Am Samstag 27.08.2016 war der Auftraggeber unterwegs mit seinem Ehering und einem kleinen Kind auf dem Rücken im Wasser. Da das Kind rumtollte und der Ring etwas lose am Finger hing, da, wie später vermutet wurde, der Auftraggeber sehr viel abgenommen habe. Wie es das Unglück nun will löste sich der Ring und fiel in den trüben See. Vergeblich wurde zuerst der Boden mit Händen und Füßen abgetastet und jeder Tauchgang entpuppte sich als vergebliche Suche, weil der Algenwuchs die Sicht auf den Ring unmöglich machte. Dem jungen Paar war nun klar, dass man hier moderne Technik einsetzen muss. Sie kamen auf die Idee mit einem Metalldetektor nach dem Ring zu suchen. Nach mehreren Anfragen im Freundeskreis, ob man so ein Gerät besäße, musste man im Internet auf die Suche gehen. Glücklicherweise ist unsere Seite sehr hoch bei den Suchmaschinen platziert, so dass das Paar hier den Treffer machte, der letztendlich auch zum Erfolg führte.
Das Paar überzeugte mich somit, dass wir trotz des wahrscheinlich größeren Menschenaufkommens am Sonntag suchen sollten. Ich schaffte es auch noch meinen Vater zu überzeugen, indem wir den Auftrag zu einem kleinen Familienausflug machten.
Wir fuhren am Sonntag den 28.08.2016 so gegen 13 Uhr los – im Gepäck der Garrett At Pro und der Garrett Sea Hunter, außerdem der heißbegehrte Aktivscoop. Als wir bei Leonberg waren, erkannten wir vor uns einen größeren Stau, der leider nicht im Radio bekanntgegeben wurde. Zu allem Übel brach auch noch ein Gewitter über uns ein mit großen Hagelkörnern. Ich rief die Auftraggeberin an und erkundigte mich auch nach der Wetterlage bei ihr vor Ort. Es wäre schrecklich, wenn wir umsonst dort hinfahren würden, denn die Gefahr ist zu groß bei einem Unwetter ins Wasser zu gehen.
Sie konnte mich beruhigen, aber als wir dunkle Wolken vor Aalen entdeckten, zweifelten wir daran, dass das Wetter halten würde.
Als wir ankamen sah es allerdings ganz gut aus, auch wenn uns die vielen Badegäste anfangs schockten. Ich rief die Auftraggeberin an, die uns vorne am Parkplatz abholte und für die ganze Familie den Eintritt übernahm. Die Familie wurde auch zum Tragen der ganzen Ausrüstung benötigt, denn mit Wathose den beiden Sonden und dem Aktivscoop, kommt einiges zusammen.
Am Ort angekommen sahen wir die aufgeschüttete Sandbank, die mich aufatmen ließ. Nachdem ich die Montur angelegt hatte, ging es direkt ins Wasser. Ich war zwar nicht ganz auf dem vermuteten Platz, aber hatte ein ganz gutes Signal. Nach längerem Stechen mit dem Scoop, kam ein Kronkorken zum Vorschein, der jedes Mal wohl beim Versuch ihn mit dem Scoop einzusammeln wegrutschte. Der Mann meinte, man solle weiter rechts suchen. Mein Vater kam nun auch zur Hilfe rein, was mir ermöglichte nach dem nächsten Signal zu schauen, während mein Vater noch damit beschäftigt war das letzte Signal zu bergen. Ich bekam ein Signal rein, was eher Richtung Aluminium ging, aber das war auch ein typisches Anzeichen für Platin. Ich zeigte meinem neuen Chefgräber mit der Sonde wo gegraben werden sollte. Ich wollte schon weiter, doch mein Vater hielt mich am Arm fest und deutete auf den Scoop. Ich wusste genau, dass es bloß der Ring sein konnte, der im Korb liegen konnte. Er lag tatsächlich drin – zwischen Sand und Algen, die es in dem See wirklich genug gab. Man hatte aufgrund der Algen bloß eine Sicht von etwa 10 cm. Aber glücklicherweise lag der Ring nun in meiner Hand und ich konnte ihn den Auftraggebern übergeben. Das junge Paar freute sich riesig. Die Auftraggeberin machte einen Luftsprung im Wasser vor Freude. Nach 20 Minuten einen Erfolg zu erzielen ist ein wirklich schönes Ergebnis, auch wenn die Anfahrt etwas langwierig war. Aus diesem Grund dachte ich mir, dass ich nun die Zeit und auch die Gelegenheit nutze und noch schaue, was sich in diesem See befindet. Ich fand ein älteres 5 Mark- und auch ein 2 Mark-Stück. Die Auftraggeber blieben auch noch ein bisschen da und waren über die Funde erstaunt. Wir haben uns noch ausgiebig über dieses wundervolle Hobby unterhalten, was so viel Freude bescheren kann.
Voller Freude traten wir die Heimfahrt an. Ich bin davon überzeugt, dass dies eine gute Geschichte für Freunde und Bekannte sein wird. Verloren und wiedergefunden.